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Kulturtage 2026 "Zukunft sein"

03. Juli 2026

Unter dem diesjährigen Motto „Zukunft sein“ beteiligte sich unsere Schule mit vielfältigen und kreativen Beiträgen an den Nürnberger Kulturtagen der Grund-, Mittel- und Förderschulen. Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen setzten sich auf ganz unterschiedliche Weise mit ihren Vorstellungen, Wünschen und Fragen zur Zukunft auseinander.

Im Neuen Museum waren gleich zwei Kunstprojekte der Drittklässler zu sehen. Mit viel Fantasie entwarfen die Kinder Gegenstände, die es vielleicht einmal in der Zukunft geben könnte – darunter ein selbstumblätterndes Buch, einen fernbedienbaren Ball und viele weitere originelle Erfindungen. Außerdem gestalteten sie transparente Folien, auf denen sie ihre Ideen für die Fassade oder den Innenraum des Neuen Museums kreativ umsetzten. Die farbenfrohen Arbeiten zeigten eindrucksvoll, wie Kinder Architektur neu denken und ihre Umgebung mitgestalten möchten.

Auch in der Kulturwerkstatt auf AEG war unsere Schule vertreten. Dort präsentierte eine zweite Klasse ihre Collagen, die sich mit der Bedeutung verschiedener Tiere für unsere Umwelt beschäftigten. Die Werke machten deutlich, wie wichtig jedes einzelne Lebewesen für uns alle sein sollte.

Im Theater Mummpitz zeigte unsere Schule gleich mehrere Beiträge, die sich auf kreative Weise mit dem Motto „Zukunft sein“ auseinandersetzten.

Die Tanz-AG ging der Frage nach: „Was bedeutet denn eigentlich ‚Zukunft sein‘?“ Für die jungen Tänzerinnen und Tänzer bedeutet Zukunft vor allem, mutig zu sein, an sich selbst zu glauben und mit Fantasie neue Wege zu entdecken. Mit ihren mitreißenden Choreografien zeigten sie, dass jeder Mensch seine Träume verwirklichen kann – ob als Cowboy oder Cowgirl, Zauberer oder mit einem ganz anderen Berufswunsch. Ihr Leitmotto lautete: „Sag niemals nie zu dem, was du werden möchtest, und glaub an dich!“

 

Auch der Chor griff die Frage nach den Zusammenhängen zwischen Gegenwart und Zukunft auf. Auf Grundlage des Buches “Mein Traum von deiner Welt” von Emily Kapff beschäftigten sich die Kinder mit wichtigen Themen wie Umweltverschmutzung, Müll, dem Schutz der Wälder und dem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Was passiert, wenn wir weiterhin so viel Müll produzieren? Wie verändert sich unsere Welt, wenn Wälder abgeholzt werden? Und was kann jeder Einzelne zum Schutz unserer Umwelt beitragen? In einem beeindruckenden musikalischen Theaterstück zeigten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 eindrucksvoll, dass schon kleine Veränderungen im Alltag dazu beitragen können, unsere Natur zu bewahren und eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Ein großes Dankeschön geht an Benjamin Bronau vom z.Punkt, der den Chor bei der Probenarbeit und beim Kulissenbau tatkräftig unterstützt hat.

Der Kunstkreis ließ sich vom Bilderbuch „Die graue Stadt“ von Torben Kuhlmann inspirieren. In diesem Buch geht es darum, dass Menschen dazu gezwungen werden, sich immer weiter anzupassen und unterzuordnen. Alles Schöne, Farbenfrohe wird verboten. Am Schluss ist alles grau. Aber wie kam es dazu? Warum hat sich niemand gewehrt? Dazu hat sich der Kunstkreis eine Geschichte ausgedacht und diese in bildstarken Szenen dargestellt. Alle Kunstkreiskinder durften miteinander eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen und gestärkt aus diesem Projekt gehen.

Ein weiterer Höhepunkt war der Beitrag der AG Zukunftslabor. Im Zukunftslabor sammelten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen an die Welt: Warum werden Bäume gefällt? Warum gibt es Krieg? Warum hören Erwachsene oft nicht zu? Wem gehört die Stadt? Und warum dürfen Kinder bei Entscheidungen, die ihre Zukunft betreffen, nicht mitbestimmen? Aus diesen Gesprächen entwickelte sich ein eindrucksvoller Film, der zeigt, wie aufmerksam, kritisch und ideenreich Kinder ihre Gegenwart wahrnehmen.

Zwischen abgeholzten Bäumen, einer stillgelegten Bahnstrecke, selbstgebauten Maschinen und ungewöhnlichen Perspektivwechseln machten sich die Kinder auf die Suche nach Antworten. Dabei entstand ein Film, der nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern vor allem eines deutlich macht: Kinder haben wichtige Gedanken, kreative Ideen und eine Stimme, die gehört werden sollte.

Die Teilnahme an den Nürnberger Kulturtagen war für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung. Sie bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Kreativität zu zeigen, gesellschaftliche Themen aufzugreifen und ihre Sicht auf die Zukunft mit einem breiten Publikum zu teilen. So wurde das Motto „Zukunft sein“ auf eindrucksvolle Weise mit Leben gefüllt – künstlerisch, musikalisch, tänzerisch und mit einer klaren Botschaft der Kinder: Die Zukunft beginnt schon heute und: “Wir sind die Zukunft!”